Wind

Wind bezeichnet die horizontale Bewegung von Luftmassen zum Druckausgleich. Entsprechend der jeweiligen Geschwindigkeit unterscheidet man z. B. Brise, Sturm und Orkan. Das Maß der Windstärke ist Beaufort (von Admiral F. Beaufort im Jahr 1806 eingeführt). Der Wind ist wegen seiner ausgleichenden und abkühlenden Wirkung auf die Temperatur, seines großen Einflusses auf die Verdunstung und seiner Bedeutung für die Lufterneuerung ein wichtiger lokaler Klimafaktor.

Regen

Regen ist die flüssige Form des Niederschlags. Wasserdampf in der Atmosphäre kondensiert an so genannten Kondensationskernen (Eiskeime, Staubpartikel, feine Ascheteilchen z. B. aus Vulkanausbrüchen) und bildet Tropfen verschiedener Größe, die in der Masse als Wolke in Erscheinung treten. Sichtbar werden die Kondensationsprodukte dadurch, dass sie so groß geworden sind, dass sie alle Wellenlängen des Lichtes gleichmäßig diffus reflektieren, also in der Ansammlung weiß erscheinen. Schweben können sie deshalb, weil andererseits ihre Masse noch so klein ist, dass Reibungswiderstand beim Absinken und Auftrieb durch vertikale Luftströme ein Ausfallen verhindern. Erst wenn die Tröpfchen zu schwer sind, um mit der Luftströmung noch transportiert werden zu können, fallen sie auf die Erde nieder.

Luftfeuchte

Wasserdampfgehalt der Luft, angegeben als Dampfdruck (in Hektopascal), als relative Feuchtigkeit (in Prozent), absolute Feuchtigkeit (in Gramm Wasserdampf pro Kubikmeter Luft), als Mischungsverhältnis (in Gramm Wasserdampf pro Kilogramm trockener Luft), spezifische Feuchtigkeit (in Gramm Wasserdampf pro Kilogramm feuchter Luft)

Luftdruck

Die Luft übt infolge der Schwerkraft einen Druck aus, der als Luftdruck bezeichnet wird. Die Maßeinheit für den Luftdruck ist Hektopascal (hPa). Sie sagt aus, mit welcher Kraft die Luftsäule auf genau einen Quadratmeter drückt. 1 Pascal entspricht 1 Newton/m² (N/m²). 100 Pascale sind 1 Hektopascale und entsprechen der früher verwendeten Einheit Millibar (mBar). Zur Bestimmung des Luftdruckes werden hauptsächlich zwei Geräte verwendet, das Quecksilberbarometer und das Aneroidbarometer.

Wettervorhersage

Temperatur, auf die die feuchte Luft abgekühlt werden muss, damit der in der Luft befindliche Wasserdampf kondensieren kann.Wettervorhersage Die Wettervorhersage ist eine zusammenfassende Beschreibung der Wetterlage und der voraussehbaren weiteren Entwicklung des Wettergeschehens. Seit ihren Anfängen vor etwa 100 Jahren hat die Wettervorhersage an Zuverlässigkeit stetig zugenommen. Betrachtet man den Zeitraum der letzten dreißig Jahre, so sind die Wettervorhersagen über fünf Tage heute im Mittel besser als die Vorhersagen über 24 Stunden im Jahr 1972, dem Jahr der Olympischen Spiele in München. Zeitlich gesehen gliedert sich die Wettervorhersage in Kürzestfrist-, Mittelfrist und Langfrist-Prognose.

Gefühlte Temperatur

Vielfach werden Temperatur und Wärme gleichgesetzt. Das ist aber nicht richtig. Man kann bei gleicher Temperatur mehr oder weniger frieren oder schwitzen. Diese Effekte hängen unmittelbar von der Windgeschwindigkeit und der Luftfeuchte zusammen. So kann eine Temperatur von 0 °C bei 30 km/h Wind als -11 °C empfunden werden.

Temperatur

Temperatur

Bezeichnung für einen Wärmezustand eines Körpers. Sie ist die mittlere kinetische Energie, in diesem Fall die der Luftmoleküle. Die Moleküle sind stets in Bewegung und stoßen somit auch zusammen. Dabei wird Wärme erzeugt. Je enger nun der Raum ist, in dem sie sich befinden, desto öfter stoßen sie zusammen und um so wärmer wird es. Energiequelle für die Erde ist die Sonne, doch erreicht nur etwa die Hälfte der solaren Strahlung die Erdoberfläche, wo sie in Wärmestrahlung umgewandelt wird. Der Rest wird reflektiert oder absorbiert und leistet keinen oder keinen großen Beitrag zur Erwärmung der Luft.

witze

witze bei gute witze